Urbane Datenökosysteme – der heilige Gral zukunftsfähiger Städte

Daten gehören zu den wohl wichtigsten Ressourcen unserer Zeit, doch ihr Wert kann sich erst dann vollständig entfalten, wenn man sie nutzbar macht. Zukunftsfähige Städte setzen also auf die Implementierung von Datenökosystemen, um die Chancen der Digitalisierung voll ausschöpfen zu können. Für BürgerInnen-Nähe, Standortsicherheit und Wertschöpfung.

Damit Städte und Kommunen auch morgen für Unternehmen, BürgerInnen und KundInnen attraktiv sind, müssen sie Antworten finden. Antworten auf die wachsenden Bedürfnisse ihrer Stakeholder die zunehmende Urbanisierung und den steigenden Verwaltungsaufwand finden. Ein Ansatz, der all diese Anforderungen vereint sind Datenökosysteme. Sie ermöglichen es, dass Städte ihr wertvollstes Gut – Daten – mit Unternehmen, BürgerInnen sowie Politik & Forschung teilen.

Die Vorteile urbaner Datenökosysteme

Als „Betriebssystem der Zukunft“ integriert und verknüpft ein Datenökosystem die städtischen Daten der beteiligten Akteure, bereitet diese auf, analysiert und sammelt sie. So entstehen Synergien und Mehrwerte für alle Akteure. Für die Kommune schafft ein urbanes Datenökosystem also die Möglichkeit, bestehende Prozesse zu optimieren und nahe an deren Befürfnissen agieren zu können. Das schafft nicht nur Vorteile in der Effizienz, sondern auch in der Bürgernähe. Denn dank smarter Verwaltung kann die Kommune ihren BürgerInnen eine höhere Lebensqualität und besseren Zugang zu ihren Diensten bieten.

Die Attraktivität eines Standortes lässt sich für Unternehmen ganz bestimmt messen. Dabei spielt der Zugriff auf ein städtisches oder kommunales Datenökosystem, welches zusätzliche Wertschöpfungen schafft eine wichtige Rolle. Zudem steigen so die Anreize für Neuansiedlungen und gleichzeitig die Standortsicherheit. Nicht zu vergessen ist, dass auch die Politik und die Forschung von urbanen Datenökosystemen profitieren. Politikentscheidungen können evidenzbasiert getroffen werden und überdies erhält die Forschung einen zentralen Zugriff auf wertvolle Daten und Informationen.

Der Weg zu urbanen Datenökosystemen

Für die Schaffung urbaner Datenökosysteme sind besonders 2 Dinge ausschlaggebend. Einerseits die Modernisierung der Verwaltung, andererseits das zur Verfügung stellen digitaler und benutzerfreundlicher Verwaltungsleistungen und -informationen für BürgerInnnen und Unternehmen. Dabei sind die Vernetzung und Nutzung der bereits zur Verfügung stehenden Daten zentral.

Der langfristige Erfolg entscheidet sich bereits in der Entwicklungsphase. Oftmals steht bei der Etablierung eines urbanen Datenökosystems auf technischer Ebene das IT-Produkt, die Datenplattform selbst, im Mittelpunkt. Die größte, teuerste und zeitaufwendigste Stolperfalle besteht allerdings darin, sich beim Aufbau eines Datenökosystems ausschließlich auf das IT-Produkt zu fokussieren. Denn ohne die Verzahnung von Strategie und Technologie schwebt das Datenökosystem in den Organisationsabläufen alleinstehend im Raum. Die Folge daraus ist eine Ablehnung durch die Nutzer und gewünschten Konsumenten. Eine Plattform kann nur dann ihr Potential entfalten, wenn sie konsequent und gern genutzt wird.

Organisation, Prozesse und IT zum richtigen Zeitpunkt verknüpfen

Gemeinsam mit QuinScape haben wir ein Modell entwickelt, mit welchem Organisation, Prozesse und IT zum richtigen Zeitpunkt miteinander verflochten werden. Das bezweckt die Stärkung des Aufbaus einer zukunftsfähigen Plattform, statt miteinander zu konkurrieren. Daher sind für uns die enge Abstimmung und die stetig wechselseitige Anpassungen über die gesamte Strategieentwicklungsphase hinweg zentral.

Die enge Abstimmung bietet sowohl aus MVP- (Minimal Viable Product), als auch aus Strategiesicht eindeutige Vorteile für das Gesamtergebnis. So ist es möglich produktbezogene Erfahrungswerte frühzeitig zu gewinnen und diese in die weitere Konzeption einfließen zu lassen. Das erarbeitete Betriebsmodell kann im MVP verprobt werden und die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden direkt eingearbeitet. Dadurch ist sichergestellt, dass das Betriebsmodell bestens auf die neue Technologie eingestellt ist und auch langfristig bleibt. Die Kommune kann sich also als Auftraggeberin sicher sein, dass Technologie, Organisation und Betriebsmodell zusammenpassen.

Die Parallelisierung von MVP- und Strategieentwicklung führt gleichzeitig zu einem frühzeitigen „greifbaren“ Ergebnis, womit die beteiligten Akteure zeitlich eher in das Projekt eingebunden und von den Neuerungen überzeugt werden können. Eine erfolgreiche Einführung kann jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure in den Entstehungsprozess eingebunden werden und die technologische Lösung von einer auf sie abgestimmten Strategie und Organisationsform untermauert wird. Dazu müssen alle Partner gemeinsam an einem Strang ziehen. QuinScape und accilium bieten Kommunen genau dieses Gesamtpaket.

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